Kinderlieder · Weihnachtslieder

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Das traditionelle Weihnachtslied „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ mit drei Strophen und einer einfachen Spielidee für Kinder.

  • Veröffentlicht: 16.07.2026
  • Alter: 2–8 Jahre
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Liedtext

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Lasst mich ein, ihr Kinder,

ist so kalt der Winter,

öffnet mir die Türen,

lasst mich nicht erfrieren!

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Mädchen, hört, und Bübchen,

macht mir auf das Stübchen,

bring euch viele Gaben,

sollt euch dran erlaben!

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Hell erglühn die Kerzen,

öffnet mir die Herzen,

will drin wohnen fröhlich,

frommes Kind, wie selig!

Kling, Glöckchen, klingelingeling!

Kling, Glöckchen, kling!

Herkunft

Der gemeinfreie Text stammt von Karl Enslin (1814–1875) und erschien 1854 unter dem Titel „Christkindchens Einlass“. Die heute gebräuchliche Melodie wird meist als traditionelle deutsche Volksweise des 19. Jahrhunderts eingeordnet; ihre Urheberschaft ist nicht eindeutig geklärt.

Bedeutung

In diesem Weihnachtslied bittet das Christkind darum, hereingelassen zu werden. Draußen ist es winterlich kalt, drinnen warten Wärme und Kerzenlicht. Es bringt Geschenke mit und wünscht sich nicht nur offene Türen, sondern auch offene Herzen. Das können Kinder als Einladung verstehen, freundlich zu sein, miteinander zu teilen und andere willkommen zu heißen. Das alte Wort „erlaben“ bedeutet hier, sich an etwas zu erfreuen. Beim gemeinsamen Singen übernehmen jüngere Kinder zunächst den wiederkehrenden Glöckchenruf, während Erwachsene die übrigen Zeilen singen. Ein ruhiges Tempo und kleine Atempausen helfen dabei. Wer mag, begleitet den Ruf mit einem leisen Glöckchen.

Spielidee

Beim Glöckchenruf bewegen die Kinder ihre Hände wie kleine Glocken; bei „öffnet mir die Türen“ breiten sie die Arme aus. In der letzten Strophe legen sie die Hände aufs Herz und öffnen sie anschließend nach vorn.

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