Namen · Jungennamen
Rainer – Bedeutung & Herkunft
Rainer: Rat und Heer als Namensbestandteile. Herkunft: Althochdeutsch.
- Bedeutung
- Rat und Heer als Namensbestandteile
- Herkunft
- Althochdeutsch
- Geschlecht
- männlich
- Beliebtheit
- Rainer war in Deutschland besonders im 20. Jahrhundert verbreitet und wird heute nur noch selten an Babys vergeben.
- Ähnliche Namen
- Reiner, Reinier, Ragnar, Rainier
Bedeutung und Herkunft
Rainer geht auf den althochdeutschen Namen Raginheri zurück. Er setzt sich aus „ragin“ für „Rat“ oder „Ratschluss“ und „heri“ für „Heer“ zusammen. Gelegentlich wird daraus die freie Deutung „Ratgeber des Heeres“ gebildet. Genau genommen sind jedoch vor allem die beiden Wortbestandteile gesichert. Solche zusammengesetzten Namen waren in germanischen Sprachen üblich. Sie müssen keinen vollständigen Satz ergeben und sagen nichts darüber aus, welchen Beruf oder Charakter ein Kind später haben wird.
Varianten und Spitznamen
Reiner ist eine nahe Schreibvariante. Rainier ist eine französische und Reinier eine niederländische Entsprechung. Auch der nordische Name Ragnar ist etymologisch verwandt. Als vertraute Kurzform kann Raini verwendet werden. Da Rainer und Reiner im Deutschen gleich klingen, muss die Schreibweise gelegentlich dazugesagt werden.
Passende Geschwisternamen
Zu Rainer passen beispielsweise Sabine, Vera, Thomas oder Stefan. Wer einen generationenübergreifenden Stil bevorzugt, könnte sich auch für Clara oder Jakob entscheiden. Ein gemeinsamer Klang ist möglich, aber keineswegs nötig: Geschwisternamen dürfen durchaus unterschiedliche Akzente setzen.